BPMN 2.0-Diagramme öffnen, editieren & speichern

Dieser Abschnitt erklärt, wie Sie im Signavio Process Manager mit BPMN-Diagrammen arbeiten können.

Ein neues BPMN 2.0-Diagramm anlegen

Um ein neues Diagramm zu erstellen, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Klicken Sie auf Neu, dann Prozessdiagramm (BPMN 2.0).
Erzeugen eines neuen BPMN 2.0 Diagramms

Erzeugen eines neuen BPMN 2.0 Diagramms

  1. Ein neuer Browser-Tab wird sich öffnen, der den Editor zeigt. Nun können Sie anfangen, Modellelemente hinzuzufügen.

BPMN 2.0 Diagramme öffnen

Gehen Sie wie folgt vor, um ein neues Diagramm zu öffnen:

  1. Öffnen Sie den Explorer.
  2. Doppelklicken Sie im Signavio-Explorer auf das Diagramm, das Sie bearbeiten wollen. Alternativ können Sie das Diagramm auch über den Eintrag Diagramm bearbeiten unter Editieren im oberen Drop-Down Menü des Explorers öffnen.
Öffnen eines Diagramms im Explorer über das Drop-Down Menü

Öffnen eines Diagramms im Explorer über das Drop-Down Menü

  1. Ein neuer Browser-Tab öffnet sich und der Editor wird geladen.
  2. Sobald der Editor vollständig geladen ist, können Sie anfangen, das Modell zu bearbeiten. Hinweis: Diagramme können Diagramme übersetzen. Wenn Sie ein Diagramm öffnen möchten, für das noch keine Standardsprache definiert wurde, werden Sie in einem Dialog gebeten, diese anzugeben.

Wichtig: Das Erzeugen neuer Diagramme sowie das Editieren von Diagrammen ist nur unter Verwendung bestimmter Browser möglich. Auf http://www.signavio.com/de/browser-kompatibilitaet/ finden Sie dazu weitere Details.

Diagramme speichern

Zum Speichern eines Diagramms müssen Sie dieses im Signavio-Editor geöffnet haben.

  1. Klicken Sie auf den Speichern-Button in der Toolbar oder nutzen Sie die Tastenkombination Strg+S.
Speichern Sie das Diagramm.

Speichern Sie das Diagramm.

  1. Der folgende Dialog öffnet sich.
In diesem Dialog können Sie Angaben zu dem Diagramm machen, das Sie speichern. Außerdem sollte ein Revisionskommentar verfasst werden.

In diesem Dialog können Sie Angaben zu dem Diagramm machen, das Sie speichern. Außerdem sollte ein Revisionskommentar verfasst werden.

  1. Geben Sie einen Titel ein (oder ändern den aktuellen Titel).
  2. Fügen Sie einen Änderungskommentar ein, um zu beschreiben, welche Änderungen im Vergleich zur vorherigen Version Sie vorgenommen haben. Dieser Kommentar wird in der Versionshistorienübersicht erscheinen. Somit können Sie die Änderungshistorie für ein Diagramm nachverfolgen.
  3. Klicken Sie auf Schließen.

Kopie speichern...

Die Kopie speichern...-Funktionalität ermöglicht Ihnen, eine Kopie des aktuellen Diagramms unter einem anderen Namen zu speichern. Das neue Diagramm wird im gleichen Ordner erzeugt.

Um ein Diagramm unter einem neuen Namen abzuspeichern, wählen Sie den Button 'Kopie speichern...'.

Um ein Diagramm unter einem neuen Namen abzuspeichern, klicken Sie auf den Button ‘Kopie speichern...’.

Wichtig: Wenn Sie die Kopie bearbeiten wollen, müssen Sie dem angezeigten Link folgen. Das Diagramm, das im aktuellen Browser-Tab angezeigt wird, ist weiterhin das Original!

Wenn Sie eine Kopie des Diagramms abgespeichert haben, können Sie diesen Link nutzen, um es sofort im Editor zu öffnen.

Wenn Sie eine Kopie des Diagramms abgespeichert haben, können Sie diesen Link nutzen, um es sofort im Editor zu öffnen.

Diagramm bearbeiten

Sie haben bereits ein Diagramm erzeugt oder ein existierendes Diagramm geöffnet.

Nun stehen Ihnen mehrere Alternativen für das Hinzufügen von Modellelementen zum Diagramm zur Verfügung.

  1. Sie ziehen Elemente aus der Palette auf der linken Seite auf die Zeichenfläche.
  2. Sobald sich Elemente auf der Zeichenfläche befinden, können Sie das kontextsensitive Verknüpfungsmenü verwenden, um weitere Elemente hinzuzufügen.
  3. Sie können Elemente kopieren und einfügen.

Im Revisionsvergleich können Sie verschiedene Versionen von Diagrammen oder verschiedene Diagramme vergleichen und ältere Versionen ggf. wieder herstellen. Lesen Sie mehr unter Diagramme vergleichen.

Mit Pools und Lanes arbeiten

Pools und Lanes sind Modellierungskonstrukte in der BPMN, die es ermöglichen, Aktivitäten zu Organisationseinheiten, Personen oder Systemen zuzuordnen. Pools und Lanes sind somit spezifisch für BPMN.

Modellierer, die BPMN nicht nutzen, können diesen Artikel überspringen.

Pools und Lanes zu einem Diagramm hinzufügen

Genau wie bei anderen Modellierungskonstrukten auch, können Sie die Palette auf der linken Seite nutzen, um neue Pools oder Lanes zu einem Diagramm hinzuzufügen. Ein Pool verkörpert in der BPMN meist ein Unternehmen, während Lanes dieses Unternehmen in mehrere Rollen, beispielsweise Abteilungen oder Personen, unterteilt. Dabei können Lanes wiederum hierarchisch in Sub-Lanes unterteilt sein.

Pools gibt es in zwei Varianten: Aufgeklappt und zugeklappt. Zugeklappte Pools können keine weiteren Modellierungselemente enthalten und repräsentieren somit eine abstrakte Organisationseinheit oder ein System (“Black-Box”-Prinzip). Aufgeklappte Pools können Lanes enthalten, die den Pool dann weiter unterteilen. Lanes können wiederum in Sub-Lanes aufgeteilt werden.

Zugeklappte Pools werden wie alle anderen Modellierungselemente über das Elementeverzeichnis oder das Kontextmenü hinzugefügt, wie unter Mit Diagrammen arbeiten beschrieben. Dieses Kapitel beschäftigt sich hingegen mit aufgeklappten Pools (im Folgenden nur “Pools” genannt) und Lanes.

Hinweis: Wenn Sie die Untermenge BPMN 2.0 (vollständig) benutzen, finden Sie Pools und Lanes unter dem Eintrag Rollen.

Einen Pool oder eine Lane fügen Sie im Editor über das Modellierungselement Pool/Lane hinzu.

  1. Klicken Sie auf Pool/Lane und halten Sie die linke Maustaste gedrückt:
Pools und Lanes werden über das gleiche Symbol in der Palette erzeugt.

Pools und Lanes werden über das gleiche Symbol in der Palette erzeugt.

  1. Ziehen Sie das Element an

    die Stelle, an der ein Pool bzw. eine Lane erstellt werden soll. Der Editor hilft Ihnen durch eine farbliche Kennzeichnung bei der Positionierung. Dabei wird automatisch unterschieden, ob ein Pool oder eine Lane erzeugt wird:

  2. Erstellen eines neuen Pools mit zwei Lanes

    Fahren Sie mit der Maustaste an eine Stelle auf der Zeichenfläche, an der sich noch kein Pool befindet. Neben Ihrem Mauszeiger wird die Information Neuen Pool erzeugen erscheinen.

Wenn Sie das Pool/Lane Element auf eine leere Fläche fallen lassen, wird ein Pool erzeugt.

Wenn Sie das Pool/Lane Element auf eine leere Fläche fallen lassen, wird ein Pool erzeugt.

  1. Erstellen einer Lane neben einer anderen

    Fahren Sie mit der Maus über den oberen oder unteren Rand der Lane, neben der eine neue Rolle erstellt werden soll. Der Bereich wird grün eingefärbt, außerdem erscheint der Hinweis, wo die Lane eingefügt wird.

Hier wird eine neue Lane zwischen der Fachabteileung und dem Zentraleinkauf eingefügt.

Hier wird eine neue Lane zwischen der Fachabteileung und dem Zentraleinkauf eingefügt.

Wenn Sie die neue Lane über der markierten erzeugen möchten, fahren Sie über den oberen Rand. Analog dazu können Sie auch unter einer Lane eine neue erzeugen.

Hinweis: Sollte die Lane, neben der eine neue eingefügt werden soll, bereits Sub-Lanes enthalten, so fahren Sie mit der Maus über ihren Kopf. Der grüne Bereich wird dann auf den Kopf erweitert.

  1. Erstellen einer Sublane, die eine bestehende Lane in zwei Rollen aufspaltet Wenn Sie mit der Maustaste über den mittleren Bereich einer Lane fahren, wird dieser grün eingefärbt. Positionieren Sie die neue Lane hier, wenn sie einer bereits bestehenden Lane zwei neue Sublanes hinzufügen möchten:
Vorher: Die Lane 'Fachabteilung' soll in zwei neue Sublanes aufgeteilt werden.

Vorher: Die Lane ‘Fachabteilung’ soll in zwei neue Sublanes aufgeteilt werden.

Nachher: Die Sublanes wurden erstellt und können nun benannt werden.

Nachher: Die Sublanes wurden erstellt und können nun benannt werden.

  1. Lassen Sie das Element an der Stelle los, an der es hinzugefügt werden soll.
  2. Geben Sie einen Label für den Pool bzw. die Lane ein.

Sie können für die erzeugten Rollen nun beginnen, einen Prozess zu definieren, bzw. einen bereits modellierten Prozess in sie zu verschieben. Es ist dabei jederzeit möglich, den Titel einer Rolle zu verändern, wie im nächsten Abschnitt beschrieben wird. Auch die Reihenfolge von Lanes in einem Pool kann jederzeit einfach verändert werden. Lesen Sie mehr darüber weiter unten unter Lanes in einem Pool positionieren.

Pools oder Lanes umbenennen

Wenn Sie den Titel einer Rolle ändern möchten, klicken Sie doppelt auf ihren Bezeichner (am linken Rand der Lane). Ein Textfeld erscheint:

Pools und Lanes sollten mit der entsprechenden Rolle benannt werden.

Pools und Lanes sollten mit der entsprechenden Rolle benannt werden.

Hier können Sie den neuen Namen eingeben. Um einen Zeilenumbruch zu erzeugen, drücken Sie Enter auf Ihrer Tastatur. Um die Bearbeitung abzuschließen, klicken Sie in den Bereich außerhalb des Textfeldes.

Lanes in einem Pool positionieren

Sie können Lanes beliebig innerhalb eines Pools umpositionieren. Dabei wird stets der semantische Inhalt (also innen liegende Tasks, Gateways etc.) mit verschoben.

Für das Verschieben haben Sie zwei Möglichkeiten:

  1. Drag & Drop Klicken Sie auf den Kopf (wenn vorhanden den Bezeichner) einer Rolle und halten Sie die Maustaste gedrückt, während Sie sie an ihren neuen Ort ziehen. Dabei werden mögliche Ziele in der gleichen Weise grün markiert (siehe oben).
Die Lane 'Teilbereich B' soll über die Lane 'Teilbereich A' verschoben werden, sodass beide weiterhin Sublanes von der Fachabteilung bleiben.

Die Lane ‘Teilbereich B’ soll über die Lane ‘Teilbereich A’ verschoben werden, sodass beide weiterhin Sublanes von der Fachabteilung bleiben.

Um eine Lane eine Stufe höher zu platzieren, positionieren Sie Ihren Mauszeiger auf dem Kopf der übergeordneten Rolle:

Die Lane 'Teilbereich B' wird hier zwischen 'Fachabteilung' und 'Zentraleinkauf' positioniert.

Die Lane ‘Teilbereich B’ wird hier zwischen ‘Fachabteilung’ und ‘Zentraleinkauf’ positioniert.

Hinweis: Sie können eine bestehende Lane lediglich verschieben, jedoch nicht nutzen, um einer Lane zwei Sublanes hinzuzufügen.

  1. Nutzen der Verschiebungspfeile Wenn Sie eine Lane selektieren, indem Sie auf ihren Kopf klicken, erscheinen an ihrem linken Rand verschiedene Pfeile. Die Art der Pfeile ist dabei abhängig von der Lage der Lane. Die Verschiebungspfeile können genutzt werden, die Lane entsprechend der angegebenen Richtung zu positionieren:
Die Lane wird mit der darüber liegenden getauscht, bleibt aber auf der gleichen Ebene.

Die Lane wird mit der darüber liegenden getauscht, bleibt aber auf der gleichen Ebene.

Die Lane wird eine Ebene ausgerückt, also zukünftig neben der Lane positioniert, die sie aktuell beinhaltet.

Die Lane wird eine Ebene ausgerückt, also zukünftig neben der Lane positioniert, die sie aktuell beinhaltet. Dabei wird sie darunter positioniert, wenn der Linkspfeil am unteren Rand der zu bewegenden Lane benutzt wird, und darüber, wenn er am oberen Rand benutzt wird.

Die Lane wird eine Ebene eingerückt. Zukünftig wird sie als Sublane der zur Zeit daneben liegenden Lane fungieren. Dabei wird sie der darüber liegenden hinzugefügt, wenn der Pfeil am oberen Rand benutzt wird, und der darunter liegenden, wenn der Pfeil am unteren Rand verwendet wird.

Die Lane wird eine Ebene eingerückt. Zukünftig wird sie als Sublane der zur Zeit daneben liegenden Lane fungieren. Dabei wird sie der darüber liegenden hinzugefügt, wenn der Pfeil am oberen Rand benutzt wird, und der darunter liegenden, wenn der Pfeil am unteren Rand verwendet wird.

Beispiel: Eine Rolle einer anderen unterordnen

Im folgenden Beispiel soll die Rolle “Zentraleinkauf” der bestehenden “Fachabteilung” mit untergeordnet werden. Für die “Fachabteilung” sollen also zukünftig die Unterteilungen “Teilbereich A”, “Teilbereich B” und “Zentraleinkauf” definiert werden.

Es wird die Lane “Zentraleinkauf” durch Anklicken ausgewählt und dann der “Einrücken”-Pfeil benutzt.

Die Lane 'Zentraleinkauf' soll der Lane 'Fachabteilung' untergeordnet werden.

Die Lane ‘Zentraleinkauf’ soll der Lane ‘Fachabteilung’ untergeordnet werden.

Das Ergebnis: Die Lane wurde der “Fachabteilung” untergeordnet. Der Vorgang kann später wieder rückgängig gemacht werden, indem der “Ausrücken”-Pfeil verwendet wird:

Hier soll die Lane 'Zentraleinkauf' aus der Fachabteilung ausgegliedert werden.

Hier soll die Lane ‘Zentraleinkauf’ aus der Fachabteilung ausgegliedert werden.

Die Größe von Pools und Lanes ändern

Genau wie bei anderen Modellierungselementen kann die Größe von Pools und Lanes angepasst werden.

  1. Klicken Sie auf den Kopf des Pools oder der Lane, den bzw. die Sie vergrößern oder verkleinern möchten.
  2. Klicken Sie auf die drei Punkte in der unteren rechten oder oberen linken Ecke des Elements und ziehen Sie es an eine neue Position, um das Element zu vergrößern bzw. zu verkleinern.
Lanes und Pools werden wie Tasks über die Ecken des Selektionsrahmen vergrößert und verkleinert.

Lanes und Pools werden wie Tasks über die Ecken des Selektionsrahmen vergrößert und verkleinert.

Eine Größenänderung eines Pools oder einer Lane beeinflusst die übergeordneten und enthaltenen Elemente in der folgenden Art und Weise:

  • Größenänderung bei einem Pool: Die neue Breite wird auf alle enthaltenen Lanes angewendet. Eine Änderung der Höhe wird proportional auf die enthaltenen Lanes verteilt.
  • Größenänderung bei einer Lane: Die neue Breite wird zum obersten Pool propagiert und dann entsprechend auch auf alle enthaltenen Lanes angewendet. Eine Höhenänderung resultiert in einer Verschiebung der darüber und darunter liegenden anderen Lanes.

Elemente aus der Palette hinzufügen

Links neben der Zeichenfläche werden Ihnen alle Modellierungselemente angezeigt, die Ihnen in der ausgewählten Palette zur Verfügung stehen. Um die Palette zu ändern, klicken Sie auf die aktuell ausgewählte Untermenge über der Palette und wählen dann die gewünschte aus.

Im Falle von BPMN 2.0 (vollständig) sind die Elemente in Gruppen sortiert (z.B. Aktivitäten, Gateways, Rollen, etc.).

  1. Klicken Sie auf das Element in der Palette, das Sie zum Diagramm hinzufügen möchten. Halten Sie die Maustaste gedrückt und ziehen Sie das Element auf die Position im Diagramm, an der Sie es erzeugen wollen. Das grüne Symbol zeigt Ihnen an, wo ein Element positioniert werden kann. Dies kann von Enthaltenseinsbedingungen abhängen. Beispielsweise kann ein BPMN Pool nicht in einem Task enthalten sein.
Drag & Drop Funktionalität für das Hinzufügen von Elementen aus der Palette

Drag & Drop Funktionalität für das Hinzufügen von Elementen aus der Palette

  1. Bei zahlreichen Elementen können Sie nun den Label editieren. Um diesen später wieder zu ändern, doppelklicken Sie das Element und eine Textbox wird erscheinen, sofern ein Label für das aktuelle Element gesetzt werden kann.
Editieren des Bezeichners eine Modellelements

Editieren des Bezeichners eines Modellelements

Die Label von einigen Elementen (zum Beispiel BPMN Gateways und Ereignissen) sowie von Konnektoren lassen sich frei auf der Zeichenfläche positionieren.

Kantenbezeichner können entlang einer Kante verschoben werden.

Kantenbezeichner können entlang einer Kante verschoben werden.

Elemente über das kontextsensitive Verknüpfungsmenü hinzufügen

Sie können durch Verwendung des kontextsensitiven Verknüpfungsmenüs Zeit sparen. In Abhängigkeit vom aktuell selektierten Element wird Ihnen über das Menü vorgeschlagen, welche Elemente als nächstes hinzugefügt werden können.

Hinweis: Die Wahl der Untermenge hat auch Einfluss auf das kontextsensitive Verknüpfungsmenü. Wenn Sie dieses verwenden möchten, der gewünschte Elementtyp aber nicht angezeigt wird, kann es also daran liegen, dass Sie eine andere Untermenge ausgewählt haben, oder dass die jeweilige Modellierungssprache eine Verknüpfung mit dem gewählten Element nicht zulässt.

  1. Selektieren Sie ein Element im Diagramm (z.B. eine Task). Das Verknüpfungsmenü erscheint auf der rechten Seite des Elements.
  2. Klicken Sie auf das Symbol des Elements, das Sie hinzufügen wollen (z.B. einen weiteren Task oder ein Endereignis).
  3. Das neue Element erscheint im Diagramm.
Das kontextsensitive Verknüpfungsmenü erlaubt besonders schnelles Modellieren.

Das kontextsensitive Verknüpfungsmenü erlaubt besonders schnelles Modellieren.

Falls Sie die Position des neu erzeugten Elements selbst definieren wollen, können Sie auch auf das Symbol klicken und das Element mit gedrückter Maustaste auf die gewünschte Position im Diagramm ziehen. Um Ihnen ggf. die Ausrichtung an den bereits vorhandenen Elementen zu erleichtern, erscheinen gestrichelte Orientierungslinien.

Die gestrichelten Orientierungslinien helfen, optisch ansprechende Diagramme zu erstellen.

Die gestrichelten Orientierungslinien helfen, optisch ansprechende Diagramme zu erstellen.

Hinweis: Der Kantentyp zwischen dem selektierten und dem neu erzeugten Element wird automatisch ermittelt. In der BPMN sind dies meistens Sequenzflüsse. Beim Hinzufügen von Textannotationen oder Datenobjekten wird eine Assoziation erzeugt und zwischen Pools entstehen Nachrichtenflüsse.

Elemente kopieren

Die Kopieren Funktionalität erleichtert das Erzeugen von mehreren Elementen mit komplexen, aber ähnlichen Eigenschaften und gibt Ihnen die Möglichkeit, bereits existierende Diagrammausschnitte aus anderen Diagrammen wieder zu verwenden.

Markieren Sie dazu das Element, welches Sie kopieren möchten. Nutzen Sie die Tastenkombination Strg+C zum Kopieren des Elements. Alternativ können Sie auch den Kopieren-Button in der Toolbar verwenden. Wenn Sie mehrere Elemente kopieren möchten, selektieren Sie sie mit gedrückter Strg- oder Shift-Taste.

Der "Kopieren"-Button in der Signavio Toolbar

Der “Kopieren”-Button in der Signavio Toolbar

Hinweis: Wenn Sie diese Funktionalität nutzen, um diagrammübergreifend zu kopieren, kann dies mit einer kurzen Wartezeit verbunden sein, da die gewünschten Diagrammelemente erst auf dem Server zwischengespeichert werden. Bitte beachten Sie, dass zum diagrammübergreifenden Kopieren von Elementen aus diesem Grund eine Internetverbindung nötig ist. Um Elemente innerhalb eines Diagramms zu kopieren, ist dies jedoch nicht der Fall.

Konnektoren zwischen existierenden Elementen hinzufügen

Auch wenn Sie zwei Elemente verknüpfen wollen, können Sie das kontextsensitive Verknüpfungsmenü verwenden.

  1. Selektieren Sie das Element, an dem der Konnektor starten soll.
  2. Klicken auf das Pfeil-Symbol im Verknüpfungsmenü und ziehen Sie es mit gedrückter Maustaste auf das Zielelement. Die roten und grünen Markierungen geben einen Hinweis darauf, welche Elemente Sie miteinander verknüpfen können. Beispielsweise können zwei Startereignisse in der BPMN nicht miteinander verknüpft werden.
  3. Eine Kante wird erzeugt. Der Kantentyp bestimmt sich aus den Typen von Elementen, die verknüpft werden.
Das grüne Symbol zeigt an, dass diese Elemente miteinander verknüpft werden können.

Das grüne Symbol zeigt an, dass diese Elemente miteinander verknüpft werden können.

Ein neues Element auf dem Konnektor zwischen zwei vorhandenen Elementen positionieren

Sie können ein neues Element auf dem Konnektor zwischen zwei vorhanden Elementen positionieren. Ziehen Sie dafür das Element mit gedrückter Maustaste auf den Konnektor. Wenn das Element an dieser Stelle hinzugefügt werden kann, wird der Konnektor grün umrandet. Lassen Sie nun die Maustaste los.

Ein Element auf einem vorhandenen Konnektor positionieren

Ein Element auf einem vorhandenen Konnektor positionieren

Diese Funktion können Sie besonders effizient zusammen mit der Funktion zum Verlängern von Konnektoren benutzen.

Automatisches Layouting von Konnektoren

Automatisches Layouting geschieht bei zwei Aktionen:

  • Ein Konnektor wird neu erzeugt.
  • Ein Element, an welches der Konnektor angedockt ist, wird verschoben oder in der Größe verändert.
Automatisches Layouting von Konnektoren

Automatisches Layouting von Konnektoren

Bewegen Sie die Maus über einen Konnektor. Nun erscheinen die Knickpunkte des Konnektors. Sie können diese Knickpunkte verschieben, indem Sie darauf klicken und sie mit gedrückter Maustaste in eine beliebige Richtung ziehen.

Konnektorenknickpunkte erzeugen und löschen

Konnektorenknickpunkte können direkt auf dem Konnektor erzeugt werden. Klicken Sie dazu auf den Punkt, an dem Sie einen Knickpunkt hinzufügen möchten, halten Sie die Maustaste gedrückt und verschieben Sie den Punkt.

Durch Klicken und Ziehen auf einer Kante können neue Konnektorenknickpunkte erzeugt werden.

Durch Klicken und Ziehen auf einer Kante können neue Konnektorenknickpunkte erzeugt werden.

Zum Löschen von Konnektorenknickpunkten muss ein Knickpunkt lediglich auf der direkten Linie zwischen den benachbarten Knickpunkten platziert werden.

Ein Konnektorenknickpunkt verschwindet, wenn er auf der Geraden zwischen zwei anderen Knickpunkten liegt.

Ein Konnektorenknickpunkt verschwindet, wenn er auf der Geraden zwischen zwei anderen Knickpunkten liegt.

Konnektorensegmente verschieben

Horizontal und vertikal ausgerichtete Konnektorensegmente können einfach vertikal bzw. horizontal verschoben werden, um ein schönes Konnektorenlayout zu ermöglichen. Bewegen Sie dazu den Cursor über das Konnektorensegment, welches Sie verschieben möchten. In der Mitte erscheint ein gelbes Rechteck. Ziehen Sie dieses mit gedrückter Maustaste an die gewünschte Position.

Konnektoren können in waagerechter und senkrechter Richtung verschoben werden.

Konnektoren können in waagerechter und senkrechter Richtung verschoben werden.

Beschriftung von Konnektoren

  1. Durch einen Doppelklick auf einen Konnektor, für die eine Beschriftung vorgesehen ist, öffnet sich ein Eingabefeld. Dieses ist z.B. für Sequenz- oder Nachrichtenflusskonnektoren in der BPMN der Fall.
  2. Geben Sie den Beschriftungstext ein.
Ein Konnektorenbezeichner wird automatisch an den Konnektor geschrieben.

Ein Konnektorenbezeichner wird automatisch an den Konnektor geschrieben.

  1. Sobald Sie den Konnektor deselektieren, erscheint der Text.

Sie können Konnektorenbeschriftungen jederzeit verschieben, um logische Zusammenhänge deutlicher zu kennzeichnen. Klicken Sie dazu auf eine Beschriftung und ziehen Sie diese mit gedrückter Maustaste an die gewünschte Position.

Sie können einen Label entlang seiner Kante verschieben.

Sie können einen Label entlang seiner Kante verschieben.

Wenn Sie einen Label in die Nähe seines Konnektors oder eines angrenzenden Elements verschieben, rastet er dort ein.

Angeheftete Zwischenereignisse erzeugen

Zwischenereignisse können in der BPMN meist nicht nur eintretend oder auslösend sein, sondern auch an den Rand einer Task angeheftet sein. Dies sind Ereignisse, die während der Ausführung einer Aufgabe eintreten können und diese entweder abbrechen oder danach behandelt werden.

Sie erzeugen ein angeheftetes Zwischenereignis, indem Sie ein Zwischenereignis aus der Palette ziehen und auf den Rand einer Task fallen lassen:

Dieses Nachrichten-Zwischenereignis darf am Rand der Task platziert werden.

Dieses Nachrichten-Zwischenereignis darf am Rand der Task platziert werden.

Ob das Anheften des Zwischenereignisses an die gewünschte Task laut BPMN erlaubt ist, erkennen Sie daran, dass die Aufgabe grün gefärbt wird, während Sie das Zwischenereignis darüber ziehen. Sollte sie rote Ecken erhalten, dann ziehen Sie möglicherweise ein Zwischenereignis, welches nicht angeheftet werden kann - beispielsweise ein Link-Zwischenereignis:

Ein Link-Zwischenereignis darf nicht am Rand einer Task angeheftet werden.

Ein Link-Zwischenereignis darf nicht am Rand einer Task angeheftet werden.

Angeheftete Zwischenereignisse unterbrechen bei ihrem Eintreten standardmäßig die zugehörige Aufgabe. Möchten Sie hingegen ein nicht-unterbrechendes angeheftetes Zwischenereignis modellieren, selektieren Sie bitte das Zwischenereignis und entfernen Sie in der Attributeleiste rechts der Zeichenfläche den Haken hinter dem Attribute Aktivität abbrechen:

Ein abbrechendes Ereignis erhält einen soliden Rahmen, bei nicht unterbrechenden Ereignissen ist dieser gestrichelt.

Ein abbrechendes Ereignis erhält einen soliden Rahmen, bei nicht unterbrechenden Ereignissen ist dieser gestrichelt.

Unterbrechende und nicht unterbrechende Zwischenereignisse unterscheiden sich auch optisch darin, dass nicht unterbrechende Ereignisse mit einem gestrichelten Rand dargestellt werden:

Ein unterbrechendes angeheftetes Zwischenereignis

Ein unterbrechendes angeheftetes Zwischenereignis

Ein nicht unterbrechendes angeheftetes Zwischenereignis

Ein nicht unterbrechendes angeheftetes Zwischenereignis

Auch manche Startereignisse können über die Attributeleiste als nicht unterbrechend gekennzeichnet werden. Lesen Sie mehr über Attribute mit optischen und semantischen Auswirkungen im Kapitel BPMN Attribute.

Den Typ eines Elements ändern

Die Transformationsfunktionalität ermöglicht Ihnen die einfache Umwandlung des Typs eines Elements in einen anderen Typ.

Beispielsweise können Sie

  • eine Task in einen Unterprozess umwandeln
  • ein normales Startereignis in ein Nachrichten-Startereignis umwandeln
  • einen zugeklappten Pool in einen aufgeklappten Pool umwandeln

Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Selektieren Sie das Element, dessen Typ Sie ändern möchten.
  2. Klicken Sie auf das Umwandeln-Symbol unterhalb des Elements.
  3. Selektieren Sie den gewünschten Elementtyp.
Wandeln Sie einen Task in einen Unterprozess um.

Wandeln Sie einen Task in einen Unterprozess um.

Hinweis: Einige Änderungen, die das Verhalten und die Darstellung eines Modellierungselements beeinflussen, ohne direkt seinen Typ zu verändern, sind über die Attributeleiste möglich. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn Sie ein unterbrechendes Zeit-Zwischenereignis (mit durchgängiger Umrandung) in ein nicht-unterbrechendes Zeit-Zwischenereignis (mit gestrichelter Umrandung) umwandeln möchten - in diesem Fall ist dies über das Attribut Aktivität abbrechen möglich.

Freiräume schaffen - Verkürzen und Verlängern von Konnektoren

Diese Funktion ermöglicht es Ihnen, Konnektoren zu verkürzen oder zu verlängern. Dabei werden alle betroffenen Elemente automatisch verschoben. Diese Funktion kann Ihnen dabei helfen, ein Diagramm zu stauchen oder für weitere Elemente Platz zu schaffen.

Gehen Sie wie folgt vor:

  • Aktivieren Sie die Funktion, indem Sie entweder die Tastenkombination Strg-M auf Ihrer Tastatur drücken oder den entsprechenden Button in der oberen Toolbar auswählen.
Der 'Freiräume schaffen'-Button in der oberen Toolbar

Der ‘Freiräume schaffen’-Button in der oberen Toolbar

  • Klicken Sie auf den Konnektor, die Sie verlängern bzw. verkürzen möchten und halten Sie die Maustaste gedrückt.
Das gestrichelte Fadenkreuz trennt optisch die Bereiche, die sie gleich verschieben können.

Das gestrichelte Fadenkreuz trennt optisch die Bereiche, die sie leicht verschieben können.

  • Bewegen Sie die Maus bei weiterhin gedrückter Maustaste, um die Kante zu verkürzen bzw. zu verlängern. Dabei werden alle gleich ausgerichteten (hier also vertikalen) Konnektoren auf derselben Höhe im selben Maße mit verändert. Dies funktioniert sowohl horizontal als auch vertikal.

Während dieses Schrittes werden alle Konnektoren und Verzweigungspunkte zu Gunsten der Übersichtlichkeit vorübergehend ausgeblendet.

Schieben Sie mit gedrückter linker Maustaste den gesamten Bereich rechts des Mauszeigers nach rechts, um Platz zu schaffen.

Schieben Sie mit gedrückter linker Maustaste den gesamten Bereich rechts des Mauszeigers nach rechts, um Platz zu schaffen.

  • Hat der Konnektor die von Ihnen gewünschte Länge, lassen Sie die Maustaste wieder los.
Die Konnektoren werden nach dem Verschieben wieder eingeblendet.

Die Konnektoren werden nach dem Verschieben wieder eingeblendet.

  • Deaktivieren Sie die Funktion, indem Sie entweder erneut die Tastenkombination Strg + M auf Ihrer Tastatur drücken oder erneut den entsprechenden Button in der Toolbar auswählen.

Diese Funktion können Sie besonders effizient zusammen mit der Funktion zum Positionieren eines neuen Elements auf einem vorhandenen Konnektor benutzen.

Vertikale und horizontale Ausrichtung

Sie können für ein BPMN Prozessdiagramm angeben, ob Sie es vertikal oder horizontal ausrichten möchten. Je nachdem, welche Ausrichtung gewählt wurde, werden Pools und Lanes unterschiedlich erstellt.

Um die Ausrichtung zu verändern, stellen sie sicher, dass kein Element auf der Zeichenfläche selektiert ist und passen Sie das Attribut Modellierungsrichtung in der Attributeleiste an:

Die Attributeleiste erlaubt das Einstellen der Modellierungsrichtung.

Die Attributeleiste erlaubt das Einstellen der Modellierungsrichtung.

Hinweis: Wenn sich bereits Pools und Lanes oder andere Elemente auf der Zeichenfläche befinden, werden diese umgehend angepasst. Dies führt zu einer vollständigen Veränderung der Darstellung, es wird jedoch automatisches Layouting durchgeführt und die Elementreihenfolge beibehalten.

Syntax überprüfen

In BPMN Diagrammen und EPK können Sie überprüfen lassen, ob Ihr Diagramm die Spezifikation der jeweiligen Modellierungssprache erfüllt, also syntaktisch korrekt ist.

Klicken Sie dazu auf Syntax überprüfen.

Überprüfung des Diagrammsyntax im Prozesseditor

Überprüfung des Diagrammsyntax im Prozesseditor

Werden Fehler gefunden, so werden diese mit roten Kreuzen gekennzeichnet.

Bewegen Sie den Mauszeiger über eines der Kreuze, um nähere Informationen zu dem Fehler zu erhalten.

Erfahren Sie Details zu einem Fehler, indem Sie mit dem Mauszeiger darüber fahren.

Erfahren Sie Details zu einem Fehler, indem Sie mit dem Mauszeiger darüber fahren.